Unsere Feste

Das Greifflet

Wenn die Nächte am längsten sind, ziehen wir uns in eine stille Hütte in den Bergen zurück. Bei Wein und gebratenem Käse sitzen wir gemütlich zusammen und erzählen uns Sagen und Geistergeschichten. Bis es an die Türe klopft, und das wilde Wuotisheer tatsächlich kommt. Und mit russigen Gesichtern und schweren Treicheln die Wildnis in die warme Stube bringt.

Der Funken

Den Frühling begrüssen wir mit einem grossen Feuer, dem Funken. Den bauen wir am Vortag selber auf einer Anhöhe auf. Danach verbringen wir die Nacht im Freien und wärmen uns mit dem traditionellen Funkenmähli aus dem Kessel. Früh am morgen setzen wir den Funken in Brand und begrüssen die Wiederkehr der Sonne. Wenn der Feuerstoss etwas zusammengefallen ist, wagen die ersten Mutigen den Sprung über die Flammen. Das bringt Glück fürs nächste Jahr.

Die Landsgemeinde

Zur Mittsommerszeit treffen wir uns alle zur Landsgemeinde im Grünen. Dort entscheiden die Aktivmitglieder im Ring über die Geschicke des Vereins. Die Landsgemeinde ist aber mehr als das, sie ist auch ein grosses Fest. Wir stellen einen Maien auf, der Wilde Mann kommt und tanzt ganz in frisches Grün gehüllt in den Frühling. Wettspiele, Tanz und gutes Essen gehören natürlich auch dazu. Eine gute Gelegenheit, andere Heiden besser kennenzulerenen – und den Sommeranfang in vollen Zügen zu geniessen.

Die Metzgete

Im Herbst ist es Zeit für ein grosses Festmahl. Wir lassen das rauhe Wetter draussen und sitzen in eine gemütliche Stube. Das gemeinsame Essen und Trinken ist das wichtigste an diesem Fest. Darum begehen wir an diesem Tag unser Sumbal, mit unserem selbst gebrauten Heidenbier: Während und nach dem Essen werden Trinksprüche ausgebracht, auf Götter und Menschen, Lustiges und Ernsthaftes, und natürlich auf Glück und Gesundheit im neuen Jahr.